Die zu beschichtenden Teile werden in der Vakuumkammer auf einem Drehkorb befestigt und rotieren während der Bedampfung um die Verdampfereinheit in Einfach- oder Mehrfachrotation. Teilbereiche, die nicht metallisiert werden sollen, sind durch Masken abgedeckt.
Als Verdampfungsmaterial werden vor allem Aluminium, Chrom und Gold, aber auch Verbindungen wie SiOx, eingesetzt. Typische Schichtdicken liegen je nach Anwendungsfall zwischen 50 und einigen 500 nm.
Aufgedampfte Aluminiumbeschichtungen erreichen Reflexionsgrade bis zu 88% (bei 550 nm). Goldschichten zeichnen sich besonders durch gute Reflexion im infraroten Spektralbereich aus.
Häufig wird die abgeschiedene Schicht vor mechanischer Beschädigung oder Oxidation mit einer Plasma-Polymerschicht geschützt. Diese Schichten bestehen z.B. die aus dem Bereich der Automobilindustrie bekannten Klimaschock- und Feuchttests.