Ein wichtiges Kriterium ist die Wahl der Materialien. Die Eignung optischer Kunststoffe für eine Beschichtung wird sowohl vom Material selbst als auch von seiner Verarbeitung, dem jeweiligen Beschichtungstyp und den Anforderungen an Haftfestigkeit und Klimastabilität bestimmt. Eine Abstimmung der optischen und nicht-optischen Anforderungen ist deshalb frühzeitig im Designprozess notwendig.
Sollen Bauteile beschichtet werden, ist es notwendig, auch Halterungen für die jeweilige Beschichtungstechnologie zu entwickeln. Die optischen Bauteile selbst sollten so konstruiert sein, dass sie einfach zu fassen sind (z.B. über ausreichend breite Randbereiche) und dass durch die Beschichtungsvorrichtungen auftretende Effekte wie Abschattungen die optische Funktion nicht beeinträchtigen.
Neben einer Reihe von Standardbeschichtungen entwickeln wir kunden- und projektspezifisch metallische Spiegelschichten, dielektrische Spiegel, schmal- und breitbandige Entspiegelungen sowie Strahlteiler und Filter auf Kunststoff. Gewünschte Eigenschaften wie Korrosions- und Kratzschutz, Anti-Statik- und Anti-Beschlagwirkung können bei der Schichtentwicklung berücksichtigt werden. Moderne Softwaretools ermöglichen es, die zu erwartenden optischen Eigenschaften zu berechnen und zu optimieren.
Wir bieten neben der Schicht- und Prozessentwicklung auch die Entwicklung von Mess- und Prüftechnik für optische und mechanische Schichteigenschaften wie Reflexion, Transmission oder Verschleiß- und Klimastabilität an. Wir unterstützen unsere Kunden darüber hinaus bei der Optimierung aller Fertigungs- und Logistikprozesse rund um die Beschichtung optischer Komponenten.