Die Förderung der Kunst durch die Jenoptik schließt ihre Präsentation und ihre Nutzung innerhalb der eigenen Räume bewußt mit ein.
1995
90 Jahre nach Auguste Rodin soll wieder ein bedeutender Künstler die Ehrendoktorwürde der Friedrich-Schiller-Universität verliehen bekommen. Das Gremium entscheidet sich für Frank Stella. Im selben Jahr entsteht die "Hudson River Valley Series" des erst seit 1990 auf dem Gebiet der freistehenden Plastik arbeitenden Künstlers.
Im Dezember 1995 besucht Lothar Späth Frank Stella. Er begeistert sich sofort für seine Skulpturen. Das Kunstprojekt in Jena wird in Angriff genommen.
1996
6. Februar: Feierliche Verleihung der Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Friedrich-Schiller-Universität an Frank Stella. Kleine Ausstellung in der Galerie der Jenoptik.
15. Oktober: Eintreffen der Skulpturen in Jena. Aufstellung unter reger Anteilnahme der Jenaer Bevölkerung. Heftige Proteste, aber auch begeisterte Anhängerschaft.
6. November: Feierliche Eröffnung des Skulpturenparks.
Mit dem Projekt "Cycolor" hat Christa Winter ein über drei Stockwerke reichende "floating- colour" Arbeit geschaffen, die mit neuer Bildtechnologie dem Phänomen von Licht und Farbe neue Facetten abringt. Die Arbeit ist im Foyer des Optik- Zentrums der Jenoptik Laser, Optik, Systeme GmbH ausgestellt.
Eine horizontale Raumstruktur, deren flexible, reflektierende Elemente sich- je nach Lichtsituation verschieden- in der dritten Dimension raumgestaltend entfalten, das ist das Kunstwerk "Jenaer Reflexionen", welches sich im Ernst- Abbe Hochhaus befindet.
Bei dem Kunstwerk "Raum aus Asche" handelt es sich um drei in fein abgestuften Grautönen gehaltene Wandgemälde im Bau 59 des ehemaligen Jenaer Hauptwerks, dem heutigen "City- Center". Das Gemälde fungiert als substantieller, illusorischer Bestandteil der Architektur, der den Raum optisch erweitert.