Unsere Kunstausstellungen bezeichnen wir als tangente - das bedeutet Berührung. Berührung mit der Bildenden Kunst ist eine Herausforderung, der sich die Jenoptik mit ihrer Ausstellungsreihe im eigenen Haus stellt.
Christoph Rihs suchte die Schauplätze der napoleonischen Schlacht von Jena-Auerstedt von 1806 auf, ließ sie auf sich wirken und nahm sie - so wie sie sich heute präsentieren - mit der Spiegelreflexkamera auf. Am Computer beginnt die digitale Bearbeitung der Bilder zu meist konzentrisch angeordneten Bildmontagen, die sich dem Auge des Betrachters vielschichtig und facettenartig darbieten.
Seine Bilder beschäftigen sich mit den Wahrnehmungsbrüchen, Erinnerungen und Assoziationen, die sich beim Anblick der historischen Schauplätze ergeben. "Ihre Brisanz entfalten diese Bilder nicht in der Darstellung als Schlachtfeld, sondern in der Diskrepanz zwischen heutiger Idylle und geschichtlichem Wissen des Betrachters", so der Künstler.