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JENOPTIK AG unterstützt Kunstprojekt von Carsten Nicolai in der Neuen Nationalgalerie Berlin mit modernster Lasertechnik.

Jena, Berlin, 14. Februar 2005

Installation basiert auf neuesten künstlerischen und technologischen Entwicklungen.
Unter dem Titel "syn chron" bewegt sich das Projekt von Carsten Nicolai an den Schnittstellen von Kunst und Musik, Technologie und Wissenschaft. Gemeinsam mit den Architekten Finn Geipel und Giulia Andi, LIN (Paris, Berlin) und dem Ingenieur Werner Sobek (Stuttgart) hat Nicolai unter Einbeziehung der neuesten Materialien und Techniken einen begehbaren Licht- und Klangkörper konzipiert. Das zentrale visuelle Element der Installation ist die Lichtmodulation mit Hilfe von insgesamt drei Lasergeräten des Typs WhiteLight, die die JENOPTIK AG für die Dauer der Ausstellung (25. Februar bis 3. April 2005) mietfrei zur Verfügung stellt. Mit der vom Künstler selbst komponierten elektronischen Musik werden die Lichtprojektionen generiert und geformt. Dieses interdisziplinäre Projekt gleicht damit einem wissenschaftlichen Versuchsaufbau, der die Verbindungen zwischen akustischer und optischer Wahrnehmung, also zwischen Musik und Kunst, erkundet.

In langfristiger Vorarbeit hat Carsten Nicolai die technischen Möglichkeiten für seine Projektidee sorgfältig erkundet. Dem weltweit leistungsstärksten Laser, der brillantes weißes Licht erzeugt, dem White-Light-Laser der Jenoptik, gab er den eindeutigen Vorzug. Das technologisch höchste Niveau des Jenoptik-Gerätes und dessen umfassende Übereinstimmung mit den optischen Anforderungen für die Installation "syn chron" faszinieren und überzeugen ihn.

Das Interesse beruht auf Gegenseitigkeit: Auch "für die JENOPTIK AG liegt der Reiz ihres Engagements im hohen technologischen Anspruch und dem neuartigen Charakter des Kunstprojektes von Carsten Nicolai", so Jenoptik-Vorstandschef Alexander von Witzleben.

Speziell für die Projektion beweglicher Bilder von der Jenoptik entwickelt, kommt der Laser hauptsächlich zum Einsatz in den Jenoptik-Laser-Display-Projektoren für Planetarien und Flugsimulatoren. Darüber hinaus wird der so genannte WhiteLight-Laser auch für große Lasershows eingesetzt, zum Beispiel im Themenpark Huis Ten Bosch, Japan, und im Hersheypark, Pennsylvania/USA. Auch bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2004 in Athen kam er in einer faszinierenden Show zum Einsatz. Im künstlerischen Bereich wird der Laser u. a. vom Deutschen Nationaltheater Weimar für die Inszenierung der Oper "Die unendliche Geschichte" (Uraufführung 10. April 2004) als Ausdrucksträger eingesetzt.

Die Installation "syn chron" von Carsten Nicolai wird veranstaltet von Freunde Guter Musik Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit Neue Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin und MaerzMusik 2005/Berliner Festspiele.

Termine:

Carsten Nicolai
syn chron
Architektonischer Körper als Interface
Raum.Licht.Ton.
25. Februar - 3. April 2005
Neue Nationalgalerie Berlin/Obere Halle
Potsdamer Str. 50, 10785 Berlin.

Pressevorbesichtigung: 24. Februar 2005, 11 Uhr
Eröffnung: 24. Februar 2005, 20 Uhr

 

Kontakte:

JENOPTIK AG
Katrin Lauterbach, Pressesprecherin, Telefon 0 36 41 65-2255.
Anna-Maria Ehrmann-Schindlbeck, Kulturreferentin, Telefon 0 36 41 65-2358