Mit dem Abschluss des Verkaufs von M+W Zander konzentriert sich Jenoptik allein auf die wachstumsstarken Sparten Laser&Optik, Sensorik und Mechatronik.
Der Verkauf der Jenoptik-Anteile an der M+W Zander Holding AG und damit des gesamten Unternehmensbereiches Clean Systems an die Investmentgruppe Springwater Capital, Genf/London, ist abgeschlossen. Die Kaufpreiszahlung an die JENOPTIK AG erfolgte heute gegen Übereignung der M+W-Zander-Anteile an den Käufer. Damit ist der vor einem Jahr von der Hauptversammlung 2005 mit großer Mehrheit beschlossene Strategiewechsel erfolgreich umgesetzt. Jenoptik besteht damit aus den wachstumsstarken Aktivitäten rund um das Nutzen und Nutzbarmachen von Licht als Werkzeug.
Jenoptik zählt zu den weltweit führenden Anbietern im Bereich der Optischen Technologien, vor allem von innovativen Lasertechnologien, Hochleistungsoptiken, optischen Komponenten und Systemen aus Kunststoff sowie Sensorsystemen für verschiedene Einsatzgebiete.
Den bisherigen Unternehmensbereich Photonics wird der Jenaer Technologiekonzern in den drei wachstumsstarken Sparten Laser&Optik, Sensorik und Mechatronik führen. Einzigartig an dem Jenaer Technologiekonzern ist, dass er die gesamte Bandbreite des Umgangs mit Licht als Werkzeug beherrscht, vom Erzeugen (Laser) über das Formen (Optik) bis hin zum Erfassen (Sensorik). Die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen inklusive der Kundenentwicklungen liegen bei über 10 Prozent des Umsatzes.
Mit rund 2.800 Mitarbeitern erzielte der Jenoptik-Konzern 2005 in seinen fortgeführten Geschäftsbereichen einen Umsatz von 410,1 Mio Euro und ein Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit in Höhe von 25,1 Mio Euro. Der Konzern will in den kommenden Jahren mit rund 10 Prozent pro Jahr organisch kräftig wachsen.