Die JENOPTIK AG (ISIN DE0006229107) hat ihre Anteile an der börsennotierten PVA TePla AG erhöht. Der Jenaer Technologiekonzern hat ein Aktienpaket von insgesamt 2,76 Mio. Aktien - das entspricht 12,87 Prozent - von der DEWB AG erworben. Damit erhöht die Jenoptik ihre Anteile an der PVA TePla von 5,08 Prozent auf 17,95 Prozent und wird drittgrößter Aktionär der Gesellschaft.
Als Vakuum-Spezialist für Hochtemperatur und Plasma ist PVA TePla ein führender Anbieter von Kristallzucht-Anlagen für Wafer und Hochleistungsoptiken, von Vakuum-Metallurgie-Anlagen, besonders Hartmetall-Sinteranlagen, sowie von Anlagen zur Oberflächenaktivierung und Feinstreinigung mittels Plasma. Das international agierende Unternehmen mit Hauptsitz im hessischen Asslar unterstützt damit wesentliche Prozesse von Industrieunternehmen, insbesondere auch der Halbleiter- und Optikindustrie. Die Jenoptik sichert sich mit der Beteiligung an der PVA TePla AG strategische Präsenz an einer entscheidenden Stelle innerhalb der Wertschöpfungskette für Hochleistungsoptiken.
Für die PVA TePla AG ist diese Beteiligung ein weiterer wichtiger Meilenstein im Rahmen der strategischen Ausrichtung auf die Märkte moderner Hochleistungswerkstoffe und deren führenden Hersteller. Auch verspricht sich das Unternehmen Zugang zu den weltweiten Geschäftsverbindungen der Jenoptik-Gruppe.
Die PVA TePla AG ist Ende 2002 aus der Verschmelzung der TePla AG mit der PVA Vakuum-Anlagenbau GmbH hervorgegangen. PVA TePla ist ein ,spin off' aus europäischen Industriekonzernen und besitzt anerkannte Erfahrung in der Anlagen- und Prozesstechnik zur Erzeugung und Bearbeitung hochwertiger Industrie-Werkstoffe. Die PVA TePla beschäftigt rund 270 Mitarbeiter und erzielte im Jahr 2002 einen proforma Gesamtumsatz von rund 47 Mio. Euro. Die Aktien des High-Tech-Unternehmens werden an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard (ISIN DE0007461006, Reuters TPEG) gehandelt.