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Jenoptik-Konzern und IG Metall einigen sich auf neuen Haustarifvertrag

Jena, 29. Januar 2003

Der Vorstand der Jenoptik und die IG Metall haben sich auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt. Der neue Haustarifvertrag gilt für die Jenoptik-Gesellschaften JENOPTIK Automatisierungstechnik und JENOPTIK Laser, Optik, Systeme GmbH sowie für die Jenoptik Holding am Standort Jena. Vereinbart haben die Tarifpartner eine Laufzeit von 24 Monaten, die rückwirkend zum 1.1.2003 beginnt und am 31.12.2004 endet. Alle Entgeltbestandteile werden in zwei Stufen um jeweils drei Prozent erhöht. So erhöhen sich rückwirkend zum 1.1.2003 die Gehälter sowie die Ausbildungsvergütungen um drei Prozent und zum 1.1.2004 noch einmal um drei Prozent. Im gleichen Maße werden auch die Zielvereinbarungsprämien erhöht.
Jürgen Gießmann, Arbeitsdirektor der Jenoptik und Verhandlungsführer des Konzerns bei den Tarifverhandlungen, zeigte sich zufrieden über das erzielte Ergebnis, das die Bedürfnisse beider Seiten berücksichtige. Gießmann lobte insbesondere den Verlauf der Verhandlungen und das gute Verhältnis, das zwischen Arbeitnehmervertretern und Arbeitgebervertretern herrsche.
"Die Verhandlungen sind in einer ruhigen und partnerschaftlichen Atmosphäre verlaufen, was eine zügige Einigung begünstigte", sagte auch Lothar Späth, der den Abschluss des Haustarifvertrages ebenfalls begrüßte.
Bis zum 28.2.2003 haben jetzt beide Partner Zeit, sich zum nun vereinbarten Haustarifvertrag zu erklären. Bleibt ein Widerspruch aus, tritt der Haustarifvertrag per 1.3.2003 rückwirkend zum 1.1.2003 in Kraft.