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Jenoptik-Konzern mit neuer Laser-Fertigung in St. Petersburg.

Jena, 31. Juli 2006

Mit einer ersten Produktionsstätte für Laser und Laserkomponenten ist der Jenoptik-Konzern nun in Russland aktiv.
Sieben Mitarbeiter des Thüringer Technologiekonzerns fertigen seit Juli dieses Jahres in St. Petersburg Lasermodule. Die Laser werden in Jena in Komponenten und Systeme für den zivilen und militärischen Einsatz integriert.

Jenoptik hat in rund 300-Quadratmeter Fertigungsfläche mit Reinraumanlagen investiert.
Die Mitarbeiterzahl in St. Petersburg soll bis zum Ende des laufenden Geschäftsjahres auf mehr als zehn aufgestockt werden. Gründe für die Investition in Russland waren vor allem der Zugang zu speziellen Laser-Technologien und Know-how. Zudem ermöglicht die Fertigungsstätte, die bei Bedarf ausgebaut werden kann, Kostenvorteile. Arbeitsplätze aus Jena wurden und werden nicht verlagert.

Die gefertigten Lasermodule sind konzipiert für den Einsatz in modernen Sensorsystemen für optische Entfernungsmessung im Kilometerbereich. Sie zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise und hocheffiziente Pumpleistung aus. Das technische Design ermöglicht schnelle Messfolgen und eine hohe Reichweite im augensicheren Spektralbereich. Zudem gewährleistet die Technologie und die kompakte Bauweise einen Einsatz des Lasers auch unter widrigen Bedingungen, etwa bei sehr hohen oder sehr niedrigen Temperaturen.