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JENOPTIK AG investiert in Kindertagesstätte.

Jena, 08. September 2006

Die JENOPTIK AG investiert 1,9 Millionen Euro in den Bau einer Kindertagesstätte in Jena-Göschwitz. Unter Anwesenheit von Jenas Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter wurde an diesem Freitag das konkrete Bauvorhaben den Vertretern der Stadt Jena und der Öffentlichkeit präsentiert.

Die Kindertagesstätte ist ein Beitrag der Jenoptik zur Ausgestaltung eines attraktiven und familienfreundlichen Arbeitsumfeldes am Standort Jena. "Wir wollen, dass sich junge Familien in Jena wohl fühlen. Dazu gehört vor allem die Möglichkeit einer flexiblen Kinderbetreuung nahe der Arbeitsstätte," sagte Jenoptik-Chef Alexander von Witzleben. Gemeinsam mit dem Jenaer Zentrum für Familie und Alleinerziehende e.V. präsentierte Jenoptik das Vorhaben dem Jenaer Oberbürgermeister Dr. Albrecht Schröter, dem Dezernenten für Sozialwesen und Kultur Frank Schenker sowie der Jugendamtsleiterin Käthe Brunner.

Baubeginn der Kindertagesstätte ist am 1. November 2006. Die Fertigstellung ist für Ende Juli 2007 geplant, so dass zum 1. September 2007 eröffnet werden kann. Die Betreuung der Kinder erfolgt durch das Jenaer Zentrum für Familie und Alleinerziehende e.V. Als Obergrenze sind 60 Plätze veranschlagt, davon 15 für Kleinkinder unter 2 Jahren. Im Konzept ist die Möglichkeit der zweisprachigen Betreuung vorgesehen. Schon früh sollen die Kinder damit an die englische Sprache gewöhnt werden. Genaue Angaben zum Bedarf der Göschwitzer Jenoptik-Gesellschaften sind derzeit noch nicht möglich. Die Kindertagesstätte wird ab 2007 Bestandteil des KITA-Netzplanes der Stadt Jena sein. Plätze können damit auch an Kinder vergeben werden, deren Eltern nicht bei Jenoptik beschäftigt sind. In Göschwitz arbeiten insgesamt circa 5.000 Menschen, davon rund 1.200 bei Jenoptik.

Die Kindertagesstätte im Gewerbegebiet Göschwitz wird unter Berücksichtigung modernster technischer Gesichtspunkte errichtet. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach soll zur langfristigen Senkung der Betriebskosten beitragen, hohe Lärm- und Schallschutzvorkehrungen sorgen für Ruhe. Durch eine überdachte Spielhalle werden die beiden Flügel des Gebäudes miteinander verbunden. Damit können fast 96 Prozent der knapp 800m² Nettogrundfläche des Gebäudes ganzjährig genutzt werden.

Mit zahlreichen Naturelementen zum Spielen und Klettern, sowie einer Aussichtsplattform passt sich die großzügig gestaltete Außenanlage ideal in die landschaftlichen Gegebenheiten ein. Als Hochwasserschutzmaßnahme werden zusätzlich 1.600 m² Retentionsfläche für die Saale geschaffen, die im Falle eines Hochwasserabflusses als Überflutungsfläche genutzt werden kann.


Günther Reißmann

JENOPTIK AG
Konzernbetriebsrat

  • +49 3641 65-2569