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Europa stärkt Photonics.

Brüssel, 05. Dezember 2006

Die Optischen Technologien werden im 7. EU-Forschungsrahmenprogramm (FRP) fest verankert. So plant die Europäische Kommission ein neues Referat "Photonics" sowie eine Aufstockung der Mittel für die Optischen Technologien, in einzelnen Feldern um mehr als 40%, 90 Mio. €, in 2007/ 2008. Diese erfreuliche Bilanz zog die Europäische Technologieplattform Photonics21 heute bei Ihrer Jahresvollversammlung in Brüssel, an der über 200 Vertreter der optischen Industrie und aus Forschung und Lehre teilgenommen haben.

Die Plattform, von führenden Unternehmen aus den Optischen Technologien in Europa getragen, hatte unter anderem in einem ersten Schritt eine Verdoppelung der Forschungsausgaben seitens der EU für Photonics sowie eine pan-europäische Strategie statt nationaler Alleingänge gefordert. Vor dem Hintergrund einer konzertierten Strategie und Förderung auf den Konkurrenzmärkten USA und Asien warnten führende Unternehmen wie JENOPTIK AG, Philips Lighting B.V. oder Bookham Technology  vor einer zersplitterten europäischen Forschungslandschaft und einer einhergehenden Schädigung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit. Die Mitglieder der Photonics21 selbst hatten eine Erhöhung der Forschungsausgaben um 330 Millionen EURO jährlich angekündigt.

"Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Resultaten unserer Arbeit. Die umfangreiche Verankerung der Photonics-Themen im 7. Forschungsrahmenprogramm ist ein wichtiger Schritt um die Wettbewerbsfähigkeit der Photonics Industrie zu verbessern. Gleichzeitig ist es uns gelungen, die Basis für das Entstehen einer Photonics-Community auf europäischer Ebene zu schaffen und einen angemessenen finanziellen Rahmen sicher zu stellen. Nun kommt es darauf an, die Möglichkeiten des 7. FRPs optimal zu nutzen und die Netzwerkbildung in der Europäischen Photonics Industrie weiter zu vertiefen", erklärt Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender der deutschen Jenoptik AG und Präsident der Technologieplattform Photonics21.

Dr. Rosalie Zobel, Direktorin im IST Programm der EU, forderte Photonics21 auf, mit der EU in 2007 zukunftsträchtige Themen und begleitende Roadmaps, insbesondere für die definierten Haupthandlungsfelder Produktion, IT und Kommunikation, Lighting und Display sowie Life Sciences, zu erarbeiten, Infrastrukturen für die Umsetzung dieser zu schaffen sowie sich um Mittel außerhalb des 7. EFP zu bemühen.

Der Photonics21-Vorsitzende Alexander von Witzleben erklärte, dass ein weiteres wichtiges Anliegen für 2007 die Stärkung der Rolle der Photonics auf nationaler Ebene in den einzelnen Mitgliederstaaten sein wird. Zu diesem Zweck plant die Technologieplattform die Einrichtung einer Mirror Group, über die die Vertreter der relevanten staatlichen Instanzen der einzelnen Nationalstaaten in den Dialog eingebunden werden sollen.

Über die Optischen Technologien und Photonics21

Die Optischen Technologien sind insbesondere durch ihren Hebeleffekt auf weitere führende Branchen wie beispielsweise die Automobilindustrie, die Medizintechnik oder die Informations- und Kommunikationstechnik ein wichtiges Themenfeld.

So sind zwar europaweit über 200.000 Arbeitsplätze direkt in Branchen der Optischen Technologien verankert - davon zwei Drittel in KMUs -  16%, aller Arbeitsplätze, bzw. 2 Millionen Arbeitsplätze im verarbeitenden Gewerbe hängen jedoch direkt von den Optischen Technologien ab. Die Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit dieser Sektoren hängt in erheblichem Maße von Erkenntnissen und Anwendungen aus den Optischen Technologien ab.

Für weitere Informationen zu Photonics21 und Optische Technologien in Europa sowie Vermittlung von Interviewpartnern wenden Sie sich bitte an:

Kontakt Presse:
Koordinierungsbüro Photonics21
Anita Müller-Rodic
Telefon: +49 (0) 211 6214-376
Fax: +49 (0) 211 6214-159
Mobil: +49 (0) 062 287 9 387
E-Mail: mueller-rodic@vdi.de
www.photonics21.org

Kontakt:
Koordinierungsbüro Photonics21
Markus Wilkens
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E-Mail: photonics21@vdi.de
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