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Elektromechanik: Puma mit 170 Kilowatt.

Die ESW stattet Hubschrauber und militärische Fahrzeuge, Schiffe und Flugzeuge mit unterschiedlichen Systemen aus. Auch der neue Panzer, der seine Besatzung entsprechend neuester Standards vor Minen schützen soll, trägt an vielen Stellen die Handschrift des Jenoptik-Unternehmens südlich von Hamburg.

So liefert ESW das Energieerzeugungssystem, mit dem erstmals in einem Schützenpanzer eine elektrische Leistung von 170 Kilowatt installiert wird. Und darin sind zahlreiche Funktionen vereint, darunter die des Starters und des Generators mit der Steuerelektronik, dazu Hochleistungslüfter, um das Dieseltriebwerk zu kühlen, die Bordnetzversorgung, eine Antriebseinheit für die Klimaanlage und die Grobstaubgebläse. Der Puma, von dem zunächst 410 Stück hergestellt werden sollen, wird das erste Fahrzeug sein, das in Serie mit einem Startergenerator ausgestattet ist.

Die Baugruppen sind modular aufgebaut und lassen sich auch an größere Leistungsklassen anpassen. Damit bilden sie die Basis für zukünftige unterschiedlichste Anwendungen, beispielsweise für Hybrid- und elektrisch angetriebene Militärfahrzeuge. Vom Diesel- kann dabei auf Elektroantrieb umgestellt werden, was besonders leises Fahren im Schleichbetrieb ermöglicht.