Weltweite Aktivitäten von M+W Zander im Facility-Engineering für die Elektronikindustrie werden in einer eigenen Sparte zusammengefasst.
Der Jenoptik-Konzern setzt die Neuausrichtung seines Unternehmensbereiches Clean Systems konsequent fort. Die weltweiten Aktivitäten der M+W Zander-Gruppe im Bereich des Facility Engineering für Kunden der Elektronikindustrie werden im Herbst dieses Jahres in einer eigenen Sparte gebündelt sein. Dies ist ein weiterer Schritt zu einer in allen Kontinenten einheitlichen Betreuung der global agierenden Kunden von M+W Zander.
Das weltweite Engineering für Kunden der Elektronikindustrie umfasst hauptsächlich die Planungen und den Bau von Chipfabriken sowie von Produktionsanlagen für die Flachbildschirm-Industrie.
Hauptsitz der Sparte wird Singapur, wo bereits seit mehreren Jahren die Verantwortung für das Südostasiengeschäft von M+W Zander zusammengefasst ist. Damit wird künftig das gesamte Facility-Engineering-Geschäft für die Elektronikindustrie aus dem Schwerpunktmarkt Asien heraus gesteuert. Im April dieses Jahres hatte Jenoptik angekündigt, beim Weiterentwickeln des internationalen Facility Engineerings für die Elektronikindustrie besonders die Kapazitäten in Asien auszubauen.
Bereits im Juli dieses Jahres wurden die Aktivitäten auf dem Gebiet der technischen Gebäudesysteme (TGS) in einer eigenständigen Gesellschaft zusammengeführt. Mit dem Bündeln des weltweiten Engineering-Geschäftes für die Elektronikindustrie wird der Jenoptik-Unternehmensbereich Clean Systems dann im Wesentlichen aus drei großen Sparten bestehen, die seinen Kernkompetenzen entsprechen: Erstens das weltweite Facility Engineering mit Hauptsitz in Singapur, der größten Sparte von M+W Zander; zweitens die Gebäudetechnik mit Sitz in Stuttgart und drittens dem Facility Management, ebenfalls mit Hauptsitz Stuttgart. Das Angebotsspektrum wird mit den kleineren, aber strategisch wichtigen Bereichen Facility Engineering für Life-Sciences-Kunden, Automation, Produkte und IT abgerundet.
Das Prinzip eigenständiger Unternehmen mit klar abgegrenztem Entscheidungsspielraum für das operative Management verfolgt die Jenoptik bereits erfolgreich in ihrem zweiten Unternehmensbereich Photonics.