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Glossar
G
- GaAs
Galliumarsenid. Ein Halbleiterwerkstoff, der für die Fertigung optoelektronischer Geräte und Hochfrequenzgeräte verwendet wird. GaAs hat eine höhere Elektronenmobilität als Silizium und ermöglicht die Fertigung schnellerer Geräte.
- Gamma-Strahlung
Gammastrahlung ist Photonenstrahlung, die von angeregten Atomkernen ausgesandt wird, wenn sie in einen Zustand kleinerer Energie übergehen, oder die bei Elementarteilchen-Prozessen entsteht. Sie ist, unsichtbar für das menschliche Auge, die höchstenergetische Form elektromagnetischer Strahlung. Das elektromagnetische Spektrum beschreibt die Gesamtheit aller Formen elektromagnetischer Strahlung: Radiowellen, Infrarot-strahlung, sichtbares Licht, Ultraviolettstrahlung, Röntgenstrahlung und Gammastrahlung. Sie unterscheiden sich in der Energie der Strahlung.
Für die Astronomie ist die Gamma-Strahlung ein bedeutsames Forschungsfeld. Neben der Suche nach den Quellen der Strahlung stehen die immer wieder beobachteten Gamma-Strahlen-Ausbrüche im Interesse der Missionen. Aufschluss erhoffen sich die Forscher dadurch über die Ursachen gewaltiger Explosionen im All, das Kollabieren von Sternen (Supernova) und der Herkunft des Lebens.
Aufgrund der hohen Energie kann Gammastrahlung nicht mit einer Linse oder einem Spiegel fokussiert werden. Deshalb sind spezielle Messeinrichtungen erforderlich, um Störstrahlung vom eigentlichen Mess-Signal zu unterscheiden.
- Generalunternehmer/Generalübernehmer
Der Generalunternehmer übernimmt die gesamten Bauleistungen, um ein Objekt zu erstellen. Ausgeklammert sind allerdings die Anschlüsse für Gas, Wasser, Strom und Telefon sowie sämtliche Ingenieurleistungen. Diese sogenannten Nebenleistungen sind hingegen im Generalübernehmer-Vertrag enthalten.
- Gepulster Betrieb
Festkörperlaser geben eine Folge energiereicher Strahlungspulse auf das Werkstück ab, bis zu mehreren tausend pro Sekunde.
- Geschäftswert
Unter Geschäftswert versteht man den Unterschied zwischen dem Kaufpreis eines Unternehmens und dessen Reinvermögen (Vermögensgegenstände abzüglich Schulden).
- Gewinn- und Verlustrechnung
Bei dieser Rechnung wird festgestellt wie ertragreich ein Unternehmen war.
- Gewinnrücklagen
Sind Rücklagen, die aus nicht ausgeschütteten Gewinnen angesammelt wurden.
- Greenshoe/Mehrzuteilungsoption
Der Greenshoe (auch Mehrzuteilungsoption genannt) ist Bestandteil des Bookbuilding-Verfahrens. Das Unternehmen, das an die Börse geht, gewährt dem Bankenkonsortium eine bestimmte, vorher festgelegte Menge an Aktien zum Emissionspreis. Der Greenshoe ist ein Mittel für die Konsortialbanken, um die Zahl der ausgegebenen Aktien besser der Nachfrage anpassen zu können. In der Regel stammt der Greenshoe aus dem Besitz der Altaktionäre, kann aber auch aus dem genehmigten Kapital oder aus Barkapitalerhöhungen finanziert werden.