Zusatzmenue:



Hauptmenue:

Tools:

Untermenue:

Seiteninhalt:

Jenoptik-Sonnensensoren auf Galileo-Testsatelliten.

Jena, 29. April 2008

Erfolgreicher Start des zweiten Testsatelliten des europäischen Satelliten-Navigationssystems Galileo. Die Jenoptik-Sparte Verteidigung & zivile Systeme lieferte drei Sonnensensoren für die Lageregelung des Satelliten.

Mit dem Start des zweiten Galileo-Testsatelliten GIOVE-B vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur Samstagnacht rückt die Errichtung der Galileo-Konstellation wieder ein Stück näher. Um die Vorraussetzung für eine erfolgreiche Betriebsphase des Galileo-Gesamtsystems zu schaffen, werden nun auf GIOVE-B neue Technologien verifiziert. So erfolgt die Lageregelung des zweiten Testsatelliten mit drei Sonnensensoren FSS (Fine Sun Sensor) der Jenoptik-Tochter Jena-Optronik. Das gesamte System wird aus insgesamt 30 Satelliten bestehen, die die Erde auf mittlerer Umlaufbahn umkreisen.

Der Fine Sun Sensor ist ein analoger Sensor mit sehr flexiblen Einsatzmöglichkeiten, der von Jenoptik in hohen Stückzahlen gefertigt wird. Bis heute befinden sich knapp 70 dieser Systeme bzw. ihres Vorgängermodells erfolgreich im Weltraumeinsatz. Für die Produktion und die umfangreichen Tests stehen modernste Fertigungsumgebungen inklusive der umfassenden Testausrüstungen zur Verfügung, die Weltraumbedingungen exakt simulieren. Dank eines Gewichtes von nur 650 Gramm, seiner kleinen, kompakten Bauweise und einer Lebensdauer von 13 Jahren ist der Fine Sun Sensor für den Einsatz sowohl auf Telekommunikations- als auch auf Erdbeobachtungssatelliten und wissenschaftlichen Satelliten geeignet.

Für die Galileo-Mission hatte bereits 2005 der erste Testsatellit mit dem Namen GIOVE-A (Galileo In-Orbit Validation Element) seine Reise ins All angetreten und eines der größten Vorhaben der europäischen Raumfahrt auf Kurs gebracht. Gemeinsam mit seinen vier Nachfolgern ist er Wegbereiter für die Errichtung des hochpräzisen europäischen Satelliten-Navigationssystems, das zukünftig Daten zur genauen Positionsbestimmung, Navigation und Zeitmessung liefern soll.

Zur Jenoptik-Raumfahrttechnik

In der Sparte Verteidigung & zivile Systeme kombiniert Jenoptik Lasersensorik, Optik, Optoelektronik, Mechanik und Elektronik zu komplexen Komponenten, Systemen und Anlagen. Schwerpunkte sind Fahrzeug- und Flugzeugausrüstung, optoelektronische Instrumente und Systeme für die Sicherheits- und Raumfahrtindustrie sowie Software, Mess- und Regeltechnik. Mit knapp 1.100 Mitarbeitern betrug der Spartenumsatz 2007 rund 180 Millionen Euro. Produktionsstandorte sind Wedel bei Hamburg, Jena, Essen und Altenstadt. Die Sparte geht auf die ESW GmbH sowie die Jena-Optronik GmbH und die Geschäftsbereiche Laser- und Infrarotsensorik der JENOPTIK Laser, Optik, Systeme GmbH zurück.

Im Geschäftsbereich Optronik (Jena-Optronik GmbH) entwickelt, fertigt und vertreibt Jenoptik opto-elektronische Instrumente und Systeme für verschiedene Anwendungen im Bereich der Raumfahrttechnik, Nachrichtengewinnung und Aufklärung. In den vergangenen Jahren hat sich Jenoptik zu einem der führenden Instrumenten- und Systemanbieter auf dem internationalen Luft- und Raumfahrt-Markt entwickelt, ist im Bereich optoelektronischer Systeme für die Militärtechnik etabliert und bietet darüber hinaus umfassende Dienstleistungen für die Auswertung erfasster Daten. Schwerpunkte des Geschäftsbereiches sind die Satellitentechnik, multispektrale Aufnahmesysteme, die Bilddatenverarbeitung und Beobachtungsplattformen.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.jena-optronik.com/.

 


Katrin Lauterbach

JENOPTIK AG
Public Relations

  • +49 3641 65-2255
  • +49 3641 65-2484