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Übergabe der 17.000 Euro-Spende des Jenoptik-Neujahrsempfangs an Kinderprojekt.

Jena, Monheim, 09. Mai 2008

Spende anlässlich des Jenoptik-Neujahrsempfangs geht an "MoMo - Monheimer Modell Musikschule für alle" der Stadt Monheim, Sitz der Sparte Verkehrssicherheit des Jenoptik-Konzerns.

Insgesamt 17.000 Euro spendeten die Gäste des diesjährigen Jenoptik-Neujahrsempfangs und überboten damit die Summe des Vorjahres erheblich. Freuen können sich die Kinder des "Berliner Viertels" der Stadt Monheim. Mit dem Geld soll den Kindern eine Teilnahme am inzwischen preisgekrönten Projekt "MoMo - Monheimer Modell Musikschule für alle" ermöglicht werden. Das "Berliner Viertel" ist die größte Wohnsiedlung der Stadt Monheim mit einem hohen Anteil an Familien mit sozial schwachem Hintergrund.

Monheim nahe Düsseldorf ist seit 2002 Hauptsitz der Sparte Verkehrssicherheit des Jenoptik-Konzerns, an dem zwei Drittel der insgesamt rund 300 Mitarbeiter der gesamten Sparte beschäftigt sind. Erstmals kommt die Spende der Jenoptik-Gäste des traditionellen Neujahrsempfangs damit einem Projekt außerhalb des Standortes Jena zu Gute.

"Die Spende unserer Gäste des Neujahrsempfangs ist eine Hilfe gegen die Perspektivlosigkeit von Kindern aus sozial schwachen Verhältnissen. Ganz bewusst haben wir uns entschieden, unsere Standorte außerhalb von Jena in die Sponsoring- und Spendenaktivitäten der Jenoptik einzubeziehen, denn sie alle sind für unseren internationalen Erfolg wichtig", so Michael Mertin, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.

In enger Vernetzung zwischen der Musikschule und den Grundschulen der Stadt Monheim erhalten über MoMo alle Grundschulkinder im ersten Schuljahr kostenlos intensiven Musik- und Instrumentalunterricht. Musizieren gilt nicht nur als sinnvolle Freizeitbeschäftigung und Alternative zu Computerspielen und TV-Konsum, sondern ist frühzeitig eine positive Begleitung der


Persönlichkeitsentwicklung von Kindern. Darauf aufbauend bietet das Projekt fortführenden Instrumentalunterricht für die interessierten Kinder vom zweiten bis vierten Schuljahr an, der jedoch - inklusive des Erwerbs eines eigenen Instruments - dann selbst finanziert werden muss.
Die Spende soll dazu beitragen, auch den Kindern des Berliner Viertels, die Chance zu bieten, den Instrumentalunterricht fortzuführen. Jedes dritte Kind in diesem Viertel ist von Sozialleistungen abhängig. Mit vergünstigten Teilnahmegebühren, der Bereitstellung von Leihinstrumenten und speziellen Fördermaßnahmen soll die finanzielle Schwelle für sozial schwächere Familien möglichst niedrig gehalten werden.

Traditionell nimmt die JENOPTIK AG ihren alljährlichen Neujahrsempfang zum Anlass, ihre Gäste um eine Spende für eine soziale Einrichtung oder ein Projekt zu bitten. Allen Spendern ein herzliches Dankeschön.

Zur Jenoptik-Sparte Verkehrssicherheit

Jenoptik entwickelt, produziert und vertreibt als führender Anbieter Komponenten und Systeme für die Verkehrssicherheitstechnik. Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachungsanlagen, die zum Teil auch selbst betrieben werden, machen den Straßenverkehr weltweit sicherer. Zum Produktportfolio gehören darüber hinaus Komponenten zum automatischen Erfassen von Falsch- und Nichtzahlern von Maut, umfassende Systeme und Dienstleistungen rund um den Straßenverkehr (zum Beispiel zur Überwachung von Ein-, Aus- und Durchfahrten und das Erfassen von gesuchten Fahrzeugen) sowie OEM-Produkte.

Mit dem Einstieg in das Traffic Service Providing in Nordamerika deckt der Jenoptik-Konzern seit 2006 die gesamte Prozesskette in der Verkehrssicherheitstechnik ab - von der Systementwicklung, Produktion und Installation der Überwachungsinfrastruktur über die Aufnahme der Überwachungs-bilder, deren automatischer Weiterverarbeitung bis hin zum Versand der Bußgeldbescheide und dem Einzug des Bußgeldes als Betreiber der Anlagen.

Mit rund 300 Mitarbeitern wurde 2007 ein Umsatz von rund 40 Millionen Euro erzielt. Die Sparte mit einer Präsenz in mehr als 60 Ländern ist im Bereich der fotografischen Verkehrsüberwachung mit großem Abstand Weltmarktführer und geht auf die 1933 gegründete heutige Robot Visual Systems mit Hauptsitz in Monheim nahe Düsseldorf zurück.