Neues Werk für Infineon Technologies nach neun Monaten fertiggestellt.
M+W Zander hat in Suzhou (China) den Bau einer neuen Fabrik erfolgreich abgeschlossen. Auftraggeber war einer der größten Halbleiterproduzenten der Welt, die Infineon Technologies AG.
Sie eröffnete kürzlich in der nahe Shanghai gelegenen Stadt offiziell ihre neue Backend-Produktionsstätte für Speicherprodukte. Dabei war M+W Zander für die Planung und den Bau der neuen Produktionsstätte verantwortlich - einschließlich des Reinraums von rund 10.000 Quadratmetern.
Im Juni 2003 hatte M+W Zander mit den konzeptionellen Vorstudien zum Bau der neuen Produktionsstätte begonnen. Anfang November 2003 begannen die Bauarbeiten. Bereits im Juli 2004, also nach nicht einmal neun Monaten, konnte mit der Installation der ersten Prozessgeräte begonnen werden. Im August 2004 wurde der Reinraum an Infineon übergeben. Dort soll auf 10.000 Quadratmeter Fläche schon Ende des Jahres die Produktion der ersten Speicherprodukte beginnen. Zum Vergleich: Ein Fußballfeld hat eine Fläche von rund 6.500 Quadratmetern. Die Massenproduktion mit bis zu einer Milliarde Chips pro Jahr soll 2005 anlaufen.
Infineon besitzt einen Anteil von rund 72,5 Prozent an der neuen Produktionsstätte. Die restlichen 27,5 Prozent sind im Besitz der China-Singapore Suzhou Industrial Park. Dieser Industriepark wurde von den Regierungen Chinas und Singapurs gemeinsam entwickelt. Mit einer mehr als zehnjährigen Geschichte gilt er heute als der erfolgreichste Industriepark in China.
M+W Zander ist in China seit mehr als zehn Jahren aktiv und hat dort Projekte für Kunden aus der Halbleiter-, Flachbildschirm-, Pharma- und Automobilbranche realisiert. Mittlerweile stehen dort rund 400 Mitarbeiter auf der M+W Zander Gehaltsliste.