Mit einer Jubiläumsausstellung, die am 1. Dezember 2004 um 19.00 Uhr in der Galerie der JENOPTIK AG eröffnet wird, blickt der Thüringer Technologiekonzern auf zehn Jahre Kunstengagement zurück. Gezeigt werden Arbeiten aus 21 der insgesamt 27 Ausstellungen der Reihe Tangente, die die Jenoptik in den vergangenen zehn Jahren begleitet hat.
Mit dem neuen Firmensitz, den die JENOPTIK AG im November 1994 nach der Sanierung bezog, erhielt auch die Kunst einen Wirkungsraum im Ernst Abbe-Hochhaus. Die hauseigene Galerie bietet Raum für das regelmäßige Treffen von Kunst und Wirtschaft: "Tangente 1. Neun Thüringer Künstler" war der Titel der ersten Ausstellung der Galerie der JENOPTIK AG. Mit den 27 Tangenten kann das Unternehmen inzwischen auf eine Tradition zurückblicken, die sich einen Namen in der regionalen aber auch überregionalen Kunstszene gemacht hat. Die JENOPTIK AG ist durch ihr kontinuierliches Engagement zu einem Bezugspunkt im Kulturnetzwerk geworden und trägt über das Unternehmen hinaus zum Entstehen und Gelingen vieler Projekte bei. "Gerade in schwierigen Zeiten muss die identitätsstiftende und inspirierende Kraft der Kultur erhalten werden. Dies liegt auch in der Verantwortung der Wirtschaft, die als Partner für Kunst und Kultur zunehmend Bedeutung gewinnt," so Alexander von Witzleben, Vorstandsvorsitzender der JENOPTIK AG.
Zu den Kooperationspartnern der JENOPTIK AG zählten in Jena neben anderen besonders das Kulturamt, das Stadtmuseum, die Imaginata, das Optische Museum, die Friedrich-Schiller-Universität, das Theaterhaus und das Tanztheater sowie in Weimar das Deutsche Nationaltheater und die Bauhaus Universität. Einige Ausstellungen konnten darüber hinaus von Jena aus exportiert werden, etwa nach Bergen (Norwegen), Berlin, Brno (Tschechien), Galway (Irland), Mainz, Hildesheim und Stuttgart.
Das Thema "Licht" tauchte in vielen Ausstellungen auf, etwa bei "Heinz Mack. Licht, Farbe, Bewegung" (1999), bei "Georges Rousse. Licht-Metamorphosen" (2000), bei "Brigitte Kowanz. Light, Darkness, Movements" (2004), genauso das Thema Wahrnehmung, zum Beispiel bei "Ludwig Wilding. Scheinraum-Scheinbewegung" (1996), "Werner Klotz. Exercise Room - Wahrnehmungsinstrumente und Skulpturen" (2000), "Christa Winter. Floating colours" (2000) oder bei "Rolf Walz. Basics in Ambibua" (2003).
Abgesehen von dem Focus auf Licht und Optik richtet sich die Aufmerksamkeit des Unternehmens auf Projekte der Gegenwartskunst, die die geistesgeschichtliche und wissenschaftliche Traditionen Jenas reflektieren. Dieser Aspekt kam bisher besonders bei den Ausstellungen zum Tragen, die der Jenaer Romantik gewidmet waren.
Gleichzeitig beteiligt sich die JENOPTIK AG auch immer wieder an Ausstellungen, die sich den aus der Tradition kommenden Potenzialen der Region widmen. Hier sind besonders die künstlerisch fruchtbaren ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts hervorzuheben, die bis heute inspirieren. Die Kooperationsprojekte "Ernst Ludwig Kirchner - von Jena nach Davos" (1993/94), "Paul Klee in Jena 1924" (1999) und "Walter Dexel in Jena" (2002) stehen stellvertretend für die Auseinandersetzung mit dieser Epoche.
Am 1. Dezember lädt die JENOPTIK AG zu einer Feier im Foyer des Ernst-Abbe-Hochhauses ein. Die Grußworte halten der Thüringer Kultusminister Prof. Dr. Jens Göbel und der bekannte Berliner Kunstwissenschaftler Christoph Tannert.
Galerie der JENOPTIK AG
Ernst Abbe-Hochhaus
Carl-Zeiß-Str. 1
07743 Jena
Telefon 03641/ 652385
Telefax 03641/ 652484
Ausstellung "Kunst ans Licht!" - Zehn Jahre Tangente - Zehn Jahre Kunstengagement der JENOPTIK AG
1. Dezember 2004 bis 11. Februar 2005
Montag bis Donnerstag 9-18 Uhr
Freitag 9-16 Uhr
Alle Ausstellungen
Exponateliste der Jubiläumsausstellung